Tag der Druckkunst 2022: Vorspeisen-Büfett

Als ersten Gang des Menüs servieren wir hier online ein reichhaltiges Büfett an Vorspeisen. Es sind die brandneuen Werke dabei, teilweise druckfrisch aus der Presse und einige Werke aus früheren Jahren, die aus gegebenem Anlass wieder aktuell sind.

Das neue Künstlerbuch ist im November 2021 erschienen. Es hat den Titel „nicht bleibt wie es war“ und liegt in eine limitierten Auflage von nur drei Exemplaren vor. Es enthält 10 Farb-Linolschnitte. Das Buch handelt vom Wandel. Die Texte nehmen Bezug auf die philosophischen Ideen von Heraklit bis Henri Bergson. Die Illustrationen zeigen eine Auswahl der Windmühlen an der westfälischen Mühlenstraße. Das Werk ist vorgestellt in der Kategorie „Künstlerbücher“.

Die Mühlengraphiken sind eine Reihe von Farb-Linolschnitten, die Windmühlen an der Westfälischen Mühlenstraße zeigen. Einige der Motive sind als Illustration im neuen Künstlerbuch enthalten. Diese Werke sind vorgestellt in der Kategorie „Einblattdrucke & Graphik“

In dem neuen Künstlerbuch enthalten ist unter anderem die Geschichte der Göttin Mutanda. Es ist eine Geschichte über den Willen zu ewiger Macht, über den Wandel und das Leben. Diese Geschichte ist separat aufgelegt als Faltbroschüre auf scharlachrotem Bütten. Dieses Werk ist vorgestellt in der Kategorie „Künstlerbücher“.

Im Laufe des Jahres 2021 entstanden zwei Einblattdrucke mit Bezug zur andauernden pandemischen Situation. Eines davon ist der Einblattdruck zu dem Gedicht „In Time of Pestilence“ von Thomas Nashe, geschrieben zu Zeiten der Pest in London 1592. Dieses Blatt ist Teil der Graphikmappe zur deLuxe-Ausgabe des Magazins der Fine Press Book Association (UK). Text in Englisch. Das zweite Werk ist der Einblattdruck „Quarantine“, als Beitrag zum Abecedarium der Oxford Guild of Printers und Blatt für den Buchstaben Q. Das Blatt ist gestaltet als Yellow Jack, also die gelbe Signalflagge der Seefahrt, die anzeigt, ob ein Schiff frei ist von ansteckenden Krankheiten. Text in Englisch. Beide Werke sind vorgestellt in der Kategorie „Einblattdrucke & Graphik“, das letztere unter der Überschrift „OGP Ephemaera 2021“

Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt ging 2021 durch die Andruckpresse: der Beitrag zur „HitBox No 5“. Initiiert und organisiert von Annegret Frauenlob finden sich in der Box von 10 Mitschaffenden 10 Drucke, die eine Brücke schlagen zwischen Druckkunst und Musik. Dieses Werk ist vorgestellt in der Kategorie „Einblattdrucke & Graphik“

Anlässlich des Kriegsausbruchs am 24. Februar sind zwei Werke aus früheren Jahren wieder aktuell geworden.

Im Jahr 2001 entstand das „Triptychon zum 11. September“ mit einem Farbholzschnitt, und bereits 2008 entstand der Einblattdruck zu dem Gedicht „Kriegslied“ von Matthias Claudius. Es ist ein Blatt mit einer Linolätzung übermalt mit Erdpigmentfarben. Ein weiteres Werk ist der Einblattdruck „Die Schlacht“, der Text ist eine Übersetzung des Folksongs „Did You Like the Battle, Sir?“ Gedruckt wurde der Text 2003, als der Irak-Krieg begann. Eine Teilauflage ist mit Untermalung mit Erdpigmenten ausgeführt, 2008 wurde ein weiterer Teil der Auflage mit Übermalung mit Erdpigmenten ausgeführt. Dieser Einblattdruck ist unter der Überschrift „24. Februar“ vorgestellt. Alle drei Werke sind vorgestellt in der Kategorie „Einblattdrucke & Graphik“

Der Hauptgang des Menüs wird serviert auf der „BuchDruckKunst: Erlesenes auf Papier“ von 1. bis 3. April im Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek. Die Messe öffnet wie folgt: Freitag 1. April von 17 bis 21 Uhr Samstag 2. April von 10 bis 18 Uhr Sonntag 3. April von 10 bis 17 Uhr Der Stand des Ateliers The Fork and Broom Press wird im 1. Stock zu finden sein, leicht zugänglich über Aufzug oder Treppe.

Nicht vergessen: Das Dessert wird serviert im Sommer vor Ort in Oppenwehe beim Atelier The Fork and Broom Press. Details folgen zeitnah.